Archiv der Kategorie: Fotografie

Vom Großen Traithen in den Schliersee

Endlich Regen. Endlich Zeit, um vom Sommer am letzten Wochenende zu berichten. Beim Aufstieg vom Gasthaus Rosengasse zum 1852 Meter hohen Großen Traithen haben wir uns teilweise durch glitschigen Altschnee gekämpft, um dann am Gipfel zwischen den Latschen in der Hitze zu schmoren. Insgesamt ziemlich schweißtreibende Angelegenheit diese Runde, aber die Aussicht Richtung Inntal ist eine der schönsten, die man von München in einer Stunde erreichen kann. Der Weg ist erst Wiese, dann Wald, dann Latschen, dann mehr Latschen auf dem Grat rüber zum Steilner Joch. Und danach abkühlen im Schliersee, der Ende Mai nichtmal wirklich kalt ist.

Tourenbeschreibung bei www.hoehenrausch.de (Wir haben uns den kleinen Traithen gespart, macht 25 Minuten weniger für die Tour)



(c) Thomas Lttw

Gekraxel am Brünnstein mit Tatzelwurm

Nachdem der Winter erfolgreich verabschiedet ist, hat das Wetter gleich den Frühling übersprungen und ist zu Sommer übergegangen. Um dies ausreichend zu würdigen benötigt man: Einen Urlaubstag, zwei Kumpels, einem Berg, ein wenig Gekraxel, unfassbar schöne Aussicht und einem bitterkalten Auerbach zum Abkühlen.

Die Tourenbeschreibung gibt’s bei Tourentipp.de.

(c) www.lttw.de

Abschied vom Winter 2016

Dieser Winter war erträglicher als der Letzte. An manchen Tagen sogar wunderschön. Zum Beispiel gleich mal an Neujahr in München.

Raus aus der Stadt, rauf auf den Zwiesel, rein in den Schnee.

Und nochmal die Brecherspitze, weil auf dem Aufstieg zur Bodenschneid dann doch zu viel Schnee lag.

(c) 2016 www.lttw.de

Inversion und andere Wetterlagen

Frohes neues Jahr. Bevor ich demnächst bestimmt einmal auf das Jahr zurückblicke, blicke ich heute nur zurück auf die letzten Bergfotos. Diese sind im November und Dezember auf diversen Touren entstanden, die alle am Spitzingsattel starteten.

Jägerkamp

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Wald, Woid, Void – Fotoserie mit Bäumen und Licht

Wenn man alleine wandert, kann auch niemand genervt sein, wenn man dauernd stehenbleibt um Fotos zu machen. Nur deshalb konnte beim Abstieg von der Kampenwand diese kleine Fotoserie entstehen. Es war Ende Oktober und der Herbst auf dem Höhepunkt seiner Stimmung. Bei den Bayern klingt Wald wie Void. Passend, denn in guten Momenten ist er im Stande eine wohlige Leere in deinem Kopf zu erzeugen. Raus aus der Welt, rein in den Woid.

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Oh Dolomiten – Fassatal

Jetzt war ich am Freitag wandern und habe große Lust die Fotos davon zu posten, da fällt mir auf, dass ich noch einige Bergfoto-Beiträge im Entwurfsstatus habe.

Zum Beispiel die Fotos von meinem zweiten Dolomiten-Urlaub in diesem Jahr. Diesmal ging es ins Fassatal, und dort war es tatsächlich noch schöner als im Mai auf der Seiser Alm, die quasi nur einen Steinwurf bzw. Bergsturz entfernt auf der anderen Seite der Plattkofel-Gruppe liegt. Während man sich auf der Seiser Alm aber eher am Rande der Dolomiten fühlt, so fühlt man sich im Fassatal mittendrin, umgeben von all diesen unfassbar schönen Gebirgsgruppen.

Aber die Fotos sprechen für sich… und dass, obwohl meine Sony-Kamera fast nur noch ohne Zoom funktioniert hat, und zwischendurch immer wieder den Dienst komplett verweigert hat.

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Mehr Berge in der Umgebung von München

Tagestouren von München aus sind auch immer schön. Hier drei Vorschläge:

Der Seebergkopf bei Bayrischzell war eher eine Notlösung, weil wir gerade dort waren und dringend noch einen Gipfel zum Wandern im nassgrauen Wetter suchten. Die Sonne kam erst raus als wir wieder am Hotel waren. Apropos: Wer mal am Alpenrand ein hübsches Hotel sucht, schaue sich mal das Natur Hotel Tannerhof an. Bio, Wellness, Kunst, Architektur und das beste Frühstück ever, selbst für vegetarische Glutenvermeider wie mich.

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Urlaub in den Dolomiten: Seiser Alm

Meine Wandersaison 2016 hat längst begonnen. Und zwar schon im Mai mit unserem ersten richtigen Bergurlaub: Fünf Tage Südtirol, Dolomiten, Seiser Alm. Fünf Tage zwischen Sonnenbad am Pool und Wandern durch den Neuschnee. Fünf Tage inmitten von Bergen mit klangvollen Namen wie Schlern, Plattkofel und Puflatsch. Der Winter in den Dolomiten ist im Mai noch nicht so richtig vergangen, so dass die imposanten Gipfel in der Umgebung zwar eine tolle Wanderkulisse hergaben, sich jedoch nicht selbst bewandern ließen. Wir müssen wohl demnächst nochmal wiederkommen.

(c) 2016 www.ttw.de

(c) 2016 www.ttw.de (c) 2016 www.ttw.de

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Winterwandern ohne Winter: Pfanngraben und Rotwand

Nach trubeligen Weihnachtstagen in der alten Heimat freut man sich umso mehr auf ein paar ruhige Urlaubstage in der neuen Heimat. Und wo ist diese ruhiger als noch eine Stunde weiter südlich, in den bayrischen Voralpen? Also Wanderschuhe an, Kamera eingepackt und zum letzten mal in 2015 raus in die Natur! Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ging es morgens um halb 9 im Tal in wunderschöner, leicht angewinterter Landschaft los, bevor ein paar hundert Meter höher dann doch eher Frühlingsgefühle angesagt waren. Nur auf dem Gipfel  lies mich ein eisiges Wind zittern.

Highlight der recht leichten, aber (bis auf den eher faden Abstieg) sehr schönen Tour (Beschreibung hier) und damit auch Kern meiner kleinen Fotoserie war diesmal nicht das Gipfelpanorama, sondern der untere Teil des Aufstiegs. Der zugefrorene Spitzingsee, das dunstige Valepptal und vor allem der winterliche Pfanngraben ließen mein Herz höherschlagen bevor dies dann später die Höhenmeter übernahmen.

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1000 hm: Herzogstand und Martinskopf

Kleiner Trost zum langsam verblassenden Sommer: Der Herbst ist die beste Jahreszeit zum Wandern. Diesmal hatte ich mir (bzw. uns) großes Vorgenommen. Erstmals auf über 1700m ü.NN., und vor allem: Erstmals 1000 Höhenmeter auf einer Tageswanderung. Das Internet hat die passende Tour parat, wobei mir deren Bewertung „leichte Bergtour“ und „Kondition: Leicht“ schon etwas suspekt vorkam. Ich möchte den sehen, der mit „leichter Kondition“ 1000 Höhenmeter geht. Also wir waren jedenfalls ganz gut platt, als wir nach fünf Stunden endlich wieder unter sind. Was die Tourbeschreibung verschweigt: Das Auto wird wenige Meter vom Walchensee entfernt geparkt. Beste Bedingungen für eine Erfrischung nach der Tour.

Los ging’s an der Talstation der Herzogstandbahn. Trotz Kaiserwetter und vollem Parkplatz trafen wir recht wenige Wanderer auf dem sehr schönen waldig-wurzeligen Aufstiegsweg. Nach 45 Minuten, also ungefähr zur Halbzeit geht’s angenehmerweise eine Weile recht flach mit schöner Aussicht.

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Nach anderthalb Stunden kommt man dort an, wo auch die Bahnfahrer ankommen. Das hat man davon einen Berg mit Bahn auszuwählen: Die letzten 100 hm geht’s rauf wie auf einen Ameisenhügel. Die Aussicht vom Gipfelkreuz ist aber sehr relaxed, weil es noch ein paar Meter höher rauf geht zu einem kleinen Pavillion.

Vor dort ist der Blick auf das Gipfelkreuz.

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Und in andere Richtung der Martinskopf, laut Tourbeschreibung der bevorzugte Ort für eine Brotzeit.

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