Meine Wandersaison 2016 hat längst begonnen. Und zwar schon im Mai mit unserem ersten richtigen Bergurlaub: Fünf Tage Südtirol, Dolomiten, Seiser Alm. Fünf Tage zwischen Sonnenbad am Pool und Wandern durch den Neuschnee. Fünf Tage inmitten von Bergen mit klangvollen Namen wie Schlern, Plattkofel und Puflatsch. Der Winter in den Dolomiten ist im Mai noch nicht so richtig vergangen, so dass die imposanten Gipfel in der Umgebung zwar eine tolle Wanderkulisse hergaben, sich jedoch nicht selbst bewandern ließen. Wir müssen wohl demnächst nochmal wiederkommen.

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Nach trubeligen Weihnachtstagen in der alten Heimat freut man sich umso mehr auf ein paar ruhige Urlaubstage in der neuen Heimat. Und wo ist diese ruhiger als noch eine Stunde weiter südlich, in den bayrischen Voralpen? Also Wanderschuhe an, Kamera eingepackt und zum letzten mal in 2015 raus in die Natur! Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ging es morgens um halb 9 im Tal in wunderschöner, leicht angewinterter Landschaft los, bevor ein paar hundert Meter höher dann doch eher Frühlingsgefühle angesagt waren. Nur auf dem Gipfel  lies mich ein eisiges Wind zittern.

Highlight der recht leichten, aber (bis auf den eher faden Abstieg) sehr schönen Tour (Beschreibung hier) und damit auch Kern meiner kleinen Fotoserie war diesmal nicht das Gipfelpanorama, sondern der untere Teil des Aufstiegs. Der zugefrorene Spitzingsee, das dunstige Valepptal und vor allem der winterliche Pfanngraben ließen mein Herz höherschlagen bevor dies dann später die Höhenmeter übernahmen.

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Nach drei Jahren in München wird mir die Bedeutung der bayrischen Voralpen erst so richtig bewusst. Wie soll man je wieder irgendwo wohnen, wo man nicht in einer Stunde aus allem raus sein kann? Raus aus der Stadt. Raus aus dem Alltag. Raus aus der Welt. Wörtlich über den Dingen stehen. Abschalten, durchatmen.

Nach etlichen eher leichten Wandertouren wächst dann auch langsam der Bedarf an Herausforderungen. Höhenmeter alleine reichen nicht mehr, es braucht Schrofen, Steige, Gipfelgrate.

Aber wie tastet man sich langsam an die Schwierigkeit heran? Schisser wie ich nunmal bin, möchte ich mich nicht mitten im Klettersteig befinden um festzustellen, dass meine Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vielleicht doch nicht so ausgereift ist, wie ich annehme.

Glücklicherweise habe ich jetzt im Herbst die perfekten Touren gefunden, um sich von Tour zu Tour etwas zu steigern:

  • Die Brecherspitz
  • Die Aiplspitz
  • Der Roßstein über der Tegernseer Hütte

Alle Touren sind sie in einer guten Stunde von München aus erreichbar, mit mittlerer Kondition in 4 bis 5 Stunden Gehzeit zu schaffen. Und vor allem: Alle bieten tolle Aufstiege und fantastische Panoramen.

Brecherspitz

Tourbeschreibung

Die Brecherspitz ist ein toller Gipfel direkt am Alpenrand zwischen Schliersee und Spitzingsee.

Los geht’s auf dem Spitzingsattel auf 1129 Metern Höhe.

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Nach anderthalb Jahren in München habe ich nun meine erste Funktionsjacke gekauft. Funktion: Wärmend, windabweisend, schnelltrocknend. Nach zwei Bergtouren weiß man: Das sind wichtige Funktionen in den Bergen. Und jetzt, einen Monat mach Abschaffung der Softshell, konnte ich sie erstmalig ausprobieren. Auf der dritten Tour in die Alpen. Schwierigkeitsgrad: megaleicht. Es geht los am Olympiastadion in Garmisch mit diesen völlig übertriebenen Skiflug-Schanzen. 45 Minuten zur Partnachalm? Wir schaffen das in 40. Pause. Billig wie wir sind, nicht auf der Sonnenterasse der Alm, sondern auf der…Continue Reading „Alpen für Noobs – Partnachklamm“