Wenn man alleine wandert, kann auch niemand genervt sein, wenn man dauernd stehenbleibt um Fotos zu machen. Nur deshalb konnte beim Abstieg von der Kampenwand diese kleine Fotoserie entstehen. Es war Ende Oktober und der Herbst auf dem Höhepunkt seiner Stimmung. Bei den Bayern klingt Wald wie Void. Passend, denn in guten Momenten ist er im Stande eine wohlige Leere in deinem Kopf zu erzeugen. Raus aus der Welt, rein in den Woid.

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Nach drei Jahren in München wird mir die Bedeutung der bayrischen Voralpen erst so richtig bewusst. Wie soll man je wieder irgendwo wohnen, wo man nicht in einer Stunde aus allem raus sein kann? Raus aus der Stadt. Raus aus dem Alltag. Raus aus der Welt. Wörtlich über den Dingen stehen. Abschalten, durchatmen.

Nach etlichen eher leichten Wandertouren wächst dann auch langsam der Bedarf an Herausforderungen. Höhenmeter alleine reichen nicht mehr, es braucht Schrofen, Steige, Gipfelgrate.

Aber wie tastet man sich langsam an die Schwierigkeit heran? Schisser wie ich nunmal bin, möchte ich mich nicht mitten im Klettersteig befinden um festzustellen, dass meine Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vielleicht doch nicht so ausgereift ist, wie ich annehme.

Glücklicherweise habe ich jetzt im Herbst die perfekten Touren gefunden, um sich von Tour zu Tour etwas zu steigern:

  • Die Brecherspitz
  • Die Aiplspitz
  • Der Roßstein über der Tegernseer Hütte

Alle Touren sind sie in einer guten Stunde von München aus erreichbar, mit mittlerer Kondition in 4 bis 5 Stunden Gehzeit zu schaffen. Und vor allem: Alle bieten tolle Aufstiege und fantastische Panoramen.

Brecherspitz

Tourbeschreibung

Die Brecherspitz ist ein toller Gipfel direkt am Alpenrand zwischen Schliersee und Spitzingsee.

Los geht’s auf dem Spitzingsattel auf 1129 Metern Höhe.

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