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Nebelflucht auf den Rötelstein

Dem Wetter ein Schnippchen schlagen: München ganztags Nebel und 6 Grad. Vierzig Autominuten entfernt, am Alpenrand, acht Stunden Sonne und 14 Grad. Und auch Nebel, ja, aber weit unter uns. Im Tal liegt ein weißes flauschiges Wolkenbett, als könnte man hineinspringen. Wir wollen lieber rauf, auf 1394 Meter.

Der Aufstieg ist anfangs sehr langweilig bis anstregend und waldig, wird dann aber schöner und waldig, und am Ende sogar sehr schön und ein bisschen weniger waldig.

Auf dem Gipfel des Rötelstein ist es eng, aber irgendwann sind die Leute weg und wir liegen wir auf der großen Holzbank in der Sonne. Über uns nur blau. Und das Gipfelkreuz. Das Alpenpanorama beschränkt sich im Wesentlichen auf die Felswände von Herzogstand und Heimgarten. Der Blick ins flache Land ist fast endlos. Irgendwo unter dieser Nebelwolke nördlich vom Starnberger See versteckt sich die große Stadt.

Kurz bevor die Sonne untergeht finden wir München wieder. In der Nebelwolke.

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Blick vom Rötelstein nach Süden auf den Heimgarten
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Nebelsee und Kreut-Alm
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Powerlines
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Blick vom Rötelstein nach Norden: Staffelsee, Murnau und Riegsee
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